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Neuregelung der Pflicht zur Arbeitszeiterfassung und -dokumentation ab 01.01.2016

Geschätzte AGV-Mitglieder

Art. 46 des Arbeitsgesetzes (ArG) verpflichtet die Arbeitgeber, alle Verzeichnisse oder andere Unterlagen, aus denen die für den Vollzug des Gesetzes und seine Verordnungen erforderlichen Angaben ersichtlich sind, den Vollzugs- und Aufsichtsorganen zur Verfügung zu halten. Namentlich müssen Dauer, Beginn und Ende der geleisteten täglichen und wöchentlichen Arbeitszeit (inkl. Ausgleichs- und Überzeitarbeit) sowie der Pausen von einer halben Stunde und mehr ersichtlich sein (Art. 73 ArGV 1).


Der Bundesrat hat am 4. November 2015 die Arbeitszeiterfassung mit der Einführung von Art. 73a und 73b in die Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz (ArGV 1) konkretisiert. Die neue Verordnung zur Arbeitszeiterfassung tritt per 1. Januar 2016 in Kraft. Mit der revidierten Verordnung werden 3 unterschiedliche Regelungen der Dokumentation eingeführt. Es wird unterschieden zwischen der systematischen Zeiterfassung (wie bisher), der vereinfachten Zeiterfassung und dem Verzicht auf Zeiterfassung. Letzterer setzt das Vorliegen eines entsprechenden Gesamtarbeitsvertrages voraus. Ein Überblick dazu verschafft die Broschüre des SECO unter http://www.seco.admin.ch/themen/00385/00390/05372/index.html?lang=de sowie der Leitfaden im aktuellen IHK-Standpunkt unter http://www.ihk.ch/fileadmin/images/publikationen/standpunkt/SP15-12_Arbeitszeitkontrolle.pdf.

Ich wünsche Ihnen allen frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!

 

Thomas Bolt, Sekretär